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Chamäleon, Ara, Leguan, Boa constrictor. Exotische Tiere sind faszinierend. Wir staunen ob der Vielfalt der Formen und Farben. Ihr Verhalten zu beobachten ist hochinteressant. Kein Wunder sind die Fremdlinge als Heimtiere beliebt. Es gibt aber etliche Gründe, die die private Haltung dieser nicht heimischen Wildtiere problematisch machen können. Der Wunsch nach einem etwas spezielleren Heimtier als einer kommunen Katze mag gross sein, zum Schutze des Tieres muss die Anschaffung jedoch wohl überlegt sein.
Nehmen wir das Beispiel der Reptilien: So verschieden Herkunft und Lebensgewohnheiten der vielen Arten sind, so verschieden sind auch ihre Haltungsansprüche. Adäquate Bedingungen zu schaffen, erfordert teilweise aufwändige technische Installationen und fundiertes Fachwissen. Sich gründlich informieren, Fachliteratur lesen, mit erfahrenen Haltern und seriösen Züchtern sprechen - ohne das geht's nicht. Man muss sich schlau machen über die natürlichen Lebensbedingungen, die Biologie und das natürliche Verhalten des Wunschtieres. Einige wenige „Angefressene" scheuen diesen Aufwand nicht - dem durchschnittlichen Hobby-Tierhalter ist aber bei viele Arten eher abzuraten.
So faszinierend und schön die Haltung eines exotischen Tiers ist, so viele Fehler kann man machen - mit fatalen Folgen für das Tier. Stimmen beispielsweise die klimatischen Bedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtverhältnisse nicht mit den Verhältnissen im angestammten Lebensraum überein, so wird sich der Halter nur kurze Zeit an dem Tier freuen können.
Aus dem Vorangegangenen geht klar hervor, dass die Haltung von Exoten nicht leicht ist und wohl überlegt sein will. Eine gute Vorbereitung und die Beschaffung der notwendigen Informationen sind ein absolutes Muss. In der Schweiz existieren verschiedene Organisationen, welche die notwendigen Informationen und Erfahrungen gerne austauschen und dem Laien unabdingbare Tipps geben können. Dies zum Wohle der betroffenen Tiere - und damit der Halter sich lange an den Exoten erfreuen kann.
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