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Kanarienvögel an sich

Die in menschlicher Obhut gehaltenen Kanarienvögel stammen von den Kanarengirlitzen ab, einer Vogelart aus der Familie der Finken. Wie ihr Name sagt, sind diese Vögel auf den Kanarischen Inseln heimisch sowie auf Madeira und den Azoren.

Kanarengirlitze leben dort in einer offenen, von Büschen und Bäumen durchsetzten Landschaft, aber auch in den für die Kanarischen Inseln typischen Lorbeerwäldern. Es sind soziale Vögel, die im Winterhalbjahr in kleinen Schwärmen leben. Im Frühjahr lösen sich die Schwärme auf. Die Männchen werben dann mit ihrem charakteristischen Gesang um Weibchen und versuchen damit, Rivalen aus ihrem Revier zu vertreiben.
Während der Brutzeit und der Jungvogelaufzucht leben Kanarengirlitze paarweise. Sie haben ein grüngelbes Gefieder und sind etwas kleiner als die von Menschen gehaltenen Kanarienvögel.

Von Menschen gehalten werden sie schon seit etwa 500 Jahren, also viel länger als beispielsweise Wellensittiche. Die Kanarienvögel haben dennoch immer noch sehr ähnliche Grundbedürfnisse wie ihre wildlebenden Artgenossen. Sie sind übrigens, wie alle kleinen Vögel, sehr schreckhaft. Von Natur aus sind sie Fluchttiere, sie sind ständig auf der Hut vor Feinden und reagieren auf Bewegungen.


Fachkontakt: info@bvet.admin.ch

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