Bundesamt für Veterinärwesen BVET

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Ruheplätze

Griechische Landschildkröten leben in der Natur während der meisten Zeit im Schutz von Sträuchern und Dickicht. Auch als Heimtiere brauchen alle Schildkrötenarten genügend Rückzugmöglichkeiten, im Freilandgehege unter der Vegetation oder in angebotenen Verstecken wie Korkröhren. Pro Tier muss mindestens eine Versteckmöglichkeit vorhanden sein.

Wenn es im Herbst kälter wird, reduzieren die Schildkröten der gemässigten Klimazonen wie die Griechische Landschildkröte ihre Körpertemperatur. Sie zeigen immer weniger Aktivitäten, fressen weniger und ihre Körperfunktionen verlangsamen sich. In ihrem natürlichen Lebensraum ziehen sie sich in geschützte, frostsichere Stellen zurück, meistens kleine Höhlen, und fallen dort in eine Winterstarre.

Die Überwinterung der Schildkröten ist heikel und ein Thema mit vielen Unsicherheiten und Fragezeichen. Nur gesunde Tiere dürfen in den Winterschlaf verbracht werden. Er dauert aufgrund der klimatischen Verhältnisse in der Schweiz relativ lange: 4-5 Monate. Es gibt verschiedene Methoden, Schildkröten zu überwintern, wobei jede Überwinterung problematisch ist. Man kann viele Fehler machen - es darf weder zu feucht noch zu trocken sein, weder zu dunkel noch zu kalt. Ideal ist eine Temperatur um 5°. Eine gute Vorbereitung ist wichtig. Informieren Sie sich ausführlich bei Fachpersonen!


Fachkontakt: info@bvet.admin.ch

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