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Ratten können krank werden. Sehr häufig erkranken sie im Alter von ein bis zwei Jahren an Krebs. Es ist wichtig, mit ihnen von jung an viel Zeit zu verbringen und sie zu beobachten. So erkennen Sie besser, wenn sich ihr Verhalten oder ihr Erscheinungsbild ändert. Veränderungen sind ein Indiz dafür, dass einer Ratte etwas fehlen könnte.
Anzeichen, dass es Ihrer Ratte schlecht geht, sind apathisches Verhalten, Appetitlosigkeit, ein hochgewölbter Rücken, struppiges Fell, trübe, nicht völlig geöffnete oder tränende Augen, schlaffe Barthaare. Bei Anzeichen, dass eine Ratte krank oder verletzt ist, müssen Sie mit ihr zum Tierarzt gehen.
Besonders häufig sind bei Ratten Atemwegserkrankungen. Um diesen vorzubeugen, ist es wichtig, sie sauber zu halten, ausgewogen zu ernähren und Stress zu vermeiden. Sie sind so weniger krankheitsanfällig. Ein sauberes Heim ist Voraussetzung für ein gesundes Leben.
Ratten - selbst solche, die nur in einer Wohnung gehalten werden - können auch von Parasiten befallen sein. Zudem können Ratten in seltenen Fällen Krankheiten auf den Menschen übertragen - zum Beispiel Leptospirose oder Kuhpocken. Weit häufiger stecken jedoch Menschen Ratten an - etwa mit Erkältungen.
Achten Sie deshalb bei der Haltung von Tieren auf die Hygiene und die Gesundheit - sowohl jene Ihrer Tiere (durch regelmässiges Beobachten) als auch jene der Menschen. Dies hilft, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und Übertragungen möglichst zu verhindern.
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