Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Ratten sind sehr intelligent und anpassungsfähig. Ihre Geschichte ist eng mit dem Menschen verbunden. Die Neugier der Ratten und ihre Zutraulichkeit machen sie zu idealen Heimtieren.
Die heute als Heimtiere gehaltenen Ratten sind Nachkommen von Laborratten - und diese stammen wiederum von wilden Wanderratten ab, deren ursprüngliche Heimat Asien ist. Früher lebten sie vor allem in selbst gegrabenen Erdhöhlen. Ratten können sehr gut schwimmen und erbeuten ihre Nahrung gerne im Wasser. Daher leben sie oft in den Uferbereichen von Gewässern.
Ratten sind von Natur aus neugierig und können mit der Zeit zutraulich werden. Sie sind sehr sozial und haben einen ausgeprägten Spieltrieb. Ratten können sogar Menschen als Sozialpartner akzeptieren. Allerdings leiden Ratten auch, wenn sie ohne Partner leben müssen oder einen Sozialpartner verlieren.
Die Anpassungsfähigkeit erlaubte es den Ratten bereits vor mehreren Jahrhunderten, sich über die ganze Erde auszubreiten. Ratten suchten schon vor langer Zeit die Nähe zu menschlichen Siedlungen mit ihrem breiten Nahrungsangebot. Heute leben wilde Ratten überall dort, wo sie einerseits genügend Nahrung vorfinden und andererseits Schlupfwinkel finden. In der Nähe des Menschen sind dies Keller und Kanalisationen. Frei lebende Ratten gelten auch als Vorratsschädlinge, welche man wo immer möglich zu vernichten versucht.
Zwar können Ratten gezähmt werden, doch hat man sie - im Gegensatz etwa zu Hunden, Katzen, Rindern und Schweinen - kaum gezielt für das Zusammenleben mit dem Menschen gezüchtet. Auch wenn die heute als Heimtiere gehaltenen Ratten schon seit mehreren Generationen in Gefangenschaft leben, haben sie noch sehr ähnliche Bedürfnisse wie ihre wilden Verwandten.Ende Inhaltsbereich