Bundesamt für Veterinärwesen BVET

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Andere Organisationen

Der weltumspannende Handel mit Lebensmitteln stellt wachsende und neue Anforderungen an deren Sicherheit. Schutzmassnahmen sollen wirksam sein und dennoch den Handel nicht übermässig beeinträchtigen. Diese Balance erfordert eine intensive internationale Koordination und Standardisierung. Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) arbeitet in einer Reihe von internationalen Organisationen aktiv an der Lösung dieser Aufgabe mit.

Codex-Alimentarius

Die Codex-Alimentarius-Kommission ist eine gemeinsame Kommission der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen.  Die internationale Harmonisierung von Lebensmittelvorschriften auf der Grundlage der Codex-Standards ist wesentlich, um einen globalen Schutz der Gesundheit der Verbraucher zu fördern.

Codex-Alimentarius in der Schweiz

Im Bereich Schlachtung sorgt das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) dafür, dass der Codex umgesetzt wird. Der Leiter des Bereiches Internationales des BVET ist Mitglied der nationalen Codex Kommission und gestaltet so die nationale Politik der Lebensmittelsicherheit mit.

Das BVET und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) arbeiten eng zusammen, um die Codex Regeln in die nationale Gesetzgebung aufzunehmen.

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

wurde 2003 gegründet. Sie ist ein unabhängiges Gremium, das eng mit verschiedenen wissenschaftlichen Agenturen und Institutionen in EU-Mitgliedsstaaten zusammenarbeitet. Es stellt unabhängige, wissenschaftliche Ratschläge rund um die Lebensmittelsicherheit bereit. Dabei werden alle Stufen erfasst, von der Produktion bis zur Versorgung der Verbraucher mit Lebensmitteln. Gesundheit und Wohlergehen von Tieren und Pflanzengesundheit sind dabei mit eingeschlossen.

FAO

Ein ausgewiesenes Ziel der FAO (engl. Food and Agriculture Organisation of the United Nations - gegründet 1945) ist die Förderung der intelligenten Nutzung moderner Technologien in der Landwirtschaft.
Die FAO unterstützt Entwicklungsländer in Fragen der Umwelt, der Lebensmittelsicherheit und biologischen Sicherheit sowie beim Aufbau von Regulierungs- und Überwachungsbehörden. Neue nationale Regelungen müssen mit internationalen Regelwerken in Einklang stehen und trotzdem in ausreichendem Mass lokale Gegebenheiten berücksichtigen.
Die Schweiz unterstützt z.B. das FAO-Programm gegen die globale Ausbreitung der Vogelgrippe mit Geld und Experten.

WHO

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat eine Abteilung für Lebensmittelsicherheit, Zoonosen (Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind) und Krankheiten, welche durch Lebensmittel hervorgerufen werden (Foodborne Dieseases).
Die WHO hat eine globale Strategie für Lebensmittelsicherheit erarbeitet. Sie soll allen Mitgliedländern helfen, Hygienemassnahmen "vom Stall bis auf den Tisch" konsequent anzuwenden und damit die menschliche Gesundheit zu schützen. In Entwicklungsländern sterben jährlich 1.8 Millionen Menschen an Krankheiten, welche durch Lebensmittel verursacht werden.

Fachkontakt: info@bvet.admin.ch

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Bundesamt für Veterinärwesen BVET
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