Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Für eine nachhaltige Verbesserung der Tiergesundheit müssen stets die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bei der Umsetzung von Überwachungs- und Bekämpfungsprogrammen mit einbezogen werden. Der internationale Austausch von relevanten Forschungsergebnissen ist ein wichtiges Element.
Das effiziente Generieren von qualitativ hochstehenden wissenschaftlichen Grundlagen ist nur mit Kooperation möglich. Dazu muss das BVET einerseits die strategische Zusammenarbeit mit den nationalen Kompetenz- und Forschungszentren intensivieren und den neuen Herausforderung laufend anpassen. Die Forschung und die Umsetzung der Forschungsergebnisse sollen enger zusammenrücken. Andererseits muss die eigene internationale wissenschaftliche Vernetzung verstärkt werden.
Die Forschung orientiert sich jeweils am internationalen Stand des Wissens. Durch verstärkte Kooperationen zwischen Forschungsgruppen verschiedener Fachrichtungen (aktive Förderung vernetzter Forschung) wird die wissenschaftliche Qualität weiter verbessert. Die Themen der Ressortforschung des BVET werden mit den Veterinärdiensten anderer Länder koordiniert und Synergien genutzt. Wissenschaftliche Grundlagen zu den wirtschaftlichen Folgen von Krankheiten und Bekämpfungsmassnahmen sowie zur Einstellung der Bevölkerung erleichtern die Umsetzung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in der Arbeit des Veterinärdienstes. Die Ressortforschung des BVET weist deshalb zukünftig eine starke Vernetzung mit den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf und berücksichtigt in höherem Ausmasse Kosten-Nutzen Verhältnisse.
Die Forschungsstrategie des BVET wird alle vier Jahre mit Unterstützung des Forschungsrats BVET erarbeitet. Im Vorfeld werden auch die kantonalen Veterinärdienste, die Universitäten, andere Ämter und Forschungsinstitutionen des Bundes mit einbezogen. Diese Strategie dient als Grundlage für die Anregung von Forschungsprojekten, für die Ausschreibung von grösseren Forschungsthemen und für die Beurteilung der Priorität von nicht auf Anregung des öffentlichen Veterinärdienstes eingereichten Forschungsprojekten. Ein stärkeres Engagement der Kantonalen Veterinärdienste bei der Erarbeitung von Forschungsstrategie und -schwerpunkten, bei der Kommissionierung von Forschung sowie bei der Mitfinanzierung von Forschungsprojekten wird angestrebt.Ende Inhaltsbereich